Andrea Thierbach – Leinwände, die das Leben bemalt

Ich wurde 1971 in Schwerte geboren, lebe nun in Wuppertal.
Mit der Malerei verbindet mich eine lebenslange Freundschaft, schon als Kind erinnere ich mich daran, dass ich dadurch Anerkennung erhalten habe, was bestimmt auch eine Triebfeder war weiter zu malen.
Durch die Fachoberschule für Gestaltung und einjähriger Tätigkeit im Malsaal der städtischen Bühnen Dortmund intensivierte sich mein künstlerisches Schaffen und wurde zu einem zentralen Lebensthema. Zu der Malerei kamen noch bildhauerische Tätigkeiten hinzu. Ich erschaffe Objekte aus Speckstein, Pappmachee und gestalte Stuhlobjekte….

Meine Malerei entsteht überwiegend intuitiv. Da gibt es eine vage Vorstellung, aber letztlich entsteht, vom Unbewussten geleitet, etwas anderes. Zu Beginn des Arbeitsprozesses lasse ich oft Farben ineinander fließen, schaue was daraus entstehen kann. Ich folge meinen dabei entstehenden Gefühlen, wenn es nicht stimmig ist male ich weiter, verändere Formen und Farben.
Während des kreativen Prozesses muss ich Krisen überwinden und neue Wege finden. Es ist auch ein meditativer Prozess, bei dem ich ganz bei mir und meinen Empfindungen bin, dabei kann ich vollkommen authentisch sein und das ist ein erhabenes Ziel! Neben der Authentizität ist auch der Selbstausdruck ein wichtiges Ziel.

Zufrieden bin ich dann, wenn meine Kunst die Menschen gefühlsmäßig erreicht und sie dadurch bindet.

Organische Formen in Farbe festgehalten

KeimZeitIn meinen Werken bilde ich organische Formen ab, aus dem Grund, weil sie einen wichtigen Teil der Natur darstellen, sie besitzen für mich wichtige Funktionen mit denen ich ausdrücken kann, was für mich essentiell ist.
Der Ursprung des Lebens, Entwicklung und Reifung, Transformationen…Der Kreis stellt für mich den Ursprung und Beginn des Lebens dar, von diesem Punkt entwickelt sich alles, wächst und bekommt eine Eigendynamik.
Wege, Lebenswege sind nicht vorbestimmt, verästeln sich, unvorhergesehene neue Wege entstehen…

Die „Zerbrechlichkeit des Augenblicks“, der ich,wir so oft im Leben begegnen ist ein wichtiges Thema, mit dem ich mich auseinander setze. Von einem Moment auf den anderen geht etwas kaputt, verändert sich,eine Beziehung, eine Freundschaft, Lebensbedingungen. Die Trümmer, Fragmente eines solchen fast gewalttätigen Geschehens werden geordnet, neu zusammengesetzt. Diese Transformationen können aber auch ein spannender Prozess sein. Der stetige Wandel bietet schließlich neue Chancen und Wege. Mit diesen existentiellen Gegebenheiten setze ich mich auseinander.

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Ein Event für Künstler – unabhängig vom Ort jedoch zur gleichen Zeit

KunstausstellungStefanie Seiler und Sara Haslacher haben im Jahr 2012 die Internet Künstlerplattform SaSté gegründet. Mitglieder sollen vom Netzerk an Interessenten und am Austausch untereinander profitieren. Mit vielen Aktionen begleitet, stellt Stefanie Seiler dem Staffeleien-Shop.de die nächste große Aktion vor : Die 1. Internationale Open Air Kunst- und Kunsthandwerksausstellung.

Künstler miteinander vernetzen, Ideen austauschen, gemeinsame Aktivitäten setzen

Das ist das Motto von sastekunst.ch – einer Künstlerplattform, gegründet von zwei gebürtigen Österreicherinnen in der Schweiz.
Seit über einem Jahr folgen wir unseren spontanen Ideen und die neueste wollen wir euch hier vorstellen. Das Bedürfnis nach Ausstellungsflächen, der Frust über die teilweise hohen Preise und die im Moment noch nicht vorhandene Möglichkeit in einer Galerie Fuss zu fassen, hat uns – Sara Haslacher und Stefanie Seiler (Tochter und Mutter) – auf die Idee gebracht, unsere Kunst vor dem Haus zu präsentieren. Kurzerhand wurde der Garten zum offenen Atelier und hat die vorbeigehenden Leute zum Staunen gebracht. Gemeinsam mit anderen bekannten Künstlern, welche die Möglichkeit, im eigenen Garten auszustellen, schon länger nutzen, wurde kurzerhand die Idee der

1. Internationalen Open Air Kunstausstellung

geboren.

Facebook als ideales Medium zur Vernetzung hat uns sofort begeisterte Anhänger gebracht und in nur eineinhalb Wochen sind es bereits an die 20 Künstler aus Deutschland, Österreich, Schweiz und sogar Indien, die mit Begeisterung mit dabei sind.
Das Event findet an zwei Wochenenden im Juni statt, wobei die Künstler sich die Tage selbst aussuchen, an welchen sie mitmachen und wie sie ihre persönlichen Veranstaltungen gestalten wollen.
Die Organisation ist einfach gehalten und genau das macht es auch möglich, dass viele mitmachen können.
Den eigenen Garten als Ausstellungsfläche nutzen, das Atelier zu öffnen, aber auch gemeinsam mit Restaurants oder Geschäftslokalen für diese Zeit die Kunst in den Mittelpunkt zu stellen. In Österreich hat sich sogar schon ein Tierpark bereit erklärt einem Künstler Platz zu bieten. Win / Win steht im Vordergrund.

„Zeige Deine Kunst – Dort, wo Du lebst“

Dies soll Deinen Ort beleben und Deiner Kunst die Möglichkeit geben, in die Öffentlichkeit zu kommen.

Gerne könnt Ihr Euch noch bewerben – wir stehen für Fragen gerne zur Verfügung

Hier bewerben: www.sastekunst.ch
https://www.facebook.com/pages/Sastekunst/360634274024526

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Kunstausstellung

Flyer zur Aktion

 

Wie malt man eine sommerliche Landschaft in Acrylfarben?

Sommerlandschaft fertigDer Sommer rückt immer näher, also warum nicht ein sommerliches Bild malen? Mit dieser Step-by-Step Malanleitung kreiert Ihr im Handumdrehen Eure persönliche Landschaft. Mit welchen Künstlerbedarf Ihr kinderleicht einen wahren Hingucker malt, erklärt Euch das Team von Staffeleien-Shop.

Mit diesen Produkten könnt Ihr das Bild ganz einfach nachmalen:

• ArtCreation Expression Set Acrylfarbe 8 x 12 ml
Keilrahmen 24 x 30 cm
• Acrylmalpinsel
• Farbstift
• Knetgummi
• Behälter mit Wasser zum Verdünnen und zum Reinigen der Pinsel während des Malens und danach
• Malpalette

Schritt 1:

Sommerlandschaft Schritt 1Zeichnet mit einem Farbstift grob die wichtigsten Linien vor. Verdünnt dann etwas Acyrlfarbe mit Wasser und übermalt mit einem dünnen Pinsel diese vorgezeichneten Linien. Verwendet dafür Gelben Ocker und eine Mischung aus Gelbem Ocker mit ein wenig Primärzyan.

Schritt 2:

Sommerlandschaft Schritt 2Beginnt jetzt mit dem Himmels. Dafür malt Ihr zunächst die Horizontlinie mit Titanweiss. Nehmt nach oben hin immer mehr Primärzyan mit Eurem Pinsel auf. Lasst den oberen Abschnitt mit Primärzyan enden. Um einen fliessend Übergang zu erzeugen, übermalt Ihr die Übergänge mit einem nassen Pinsel.

Schritt 3:

Sommerlandschaft Schritt 3Malt die Heuhaufen und den Berg mit Gelbem Ocker aus. Für die Berge und Bäume verwendet Ihr am Besten eine Mischung aus dunklem Permanentgrün und Primärzyan oder Primärgelb, Hellgrün könnt Ihr aus Primärzyan und Primärgelb mischen. Die Wiese wird mit einer Mischung aus Grüntönen, Primärgelb und Gelber Ocker gemalt. Um der Grasfläche mehr Tiefe zu veleihen, arbeitet Ihr auf der Oberfläche gröbere Pinselstriche ein.

Schritt 4:

Sommerlandschaft fertigAkzentuiert die Heuhaufen mit Titanweiss, Gelbem Ocker und gebranntem Umbra, um ihnen eine realistische Struktur zu verleiehn. Die Baumstämme und die Schatten der Heuhaufen wirken weicher, wenn Ihr sie mit gebranntem Umbra heraus arbeitet. Für den Feldweg verwendet Ihr eine Mischung aus Gelbem Ocker, Titanweiss und einem Hauch Primärzyan . Um das Bild etwas farbenfroher zu gestalten, tupft mit einer Mischung aus Naphtolrot mittel und Primärgelb ein paar Blumen hier und da auf das Bild.

gesehen bei: www.talens.com

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Mamu-Art – Leinwände, die Geschichten erzählen

balancemIch bin eine Künstlerin aus Herne, und nun bereits mehr als 20 Jahren kreativ tätig ist.
Das charakteristische an meinen farbintensiven Gemälden ist der naive Stil, der sich in unterschiedlichen Themengebieten, wie der Erotik, Umwelt & Natur aber auch in abstrakten Werken & Stillleben wiederfindet. Einen wichtigen Stellenwert haben auch das Erlebte und die Phantasie.
Als Autodidaktin ist mein künstlerischer Entwicklungsprozess gekennzeichnet von zahlreichen Seminarbesuchen, Fachliteraturstudien und der stetigen Auseinandersetzung mit neuen, teils auch gesellschaftskritischen Werken. So habe ich mittlerweile auch internationale Anerkennung erhalten.
Meine Bilder erzählen Geschichten und schenken dem Betrachter eine “farbenprächtige Reise ins Innere”.
Gesellschaftlichen Anliegen bereite ich mit farbintensiven Werken einen Weg der Kommunikation, der diese teils humoristisch, aber auch kritisch transportiert.
Folgendes Zitat entspricht meinem künstlerischem Schaffensdrang:
“In jedem Bild ist ein ganzes Leben versteckt, ein ganzes Leben mit vielen Zweifeln, enthusiastischen Momenten und Erkenntnissen.”

Kleine Momente mit Farbe auf Leinwand gebannt

Dream2mMein kreatives Werk ist geprägt von einer eigenen Bildsprache und weist auf die Vielschichtigkeit bzw. Mehrdeutigkeit des Lebens hin. Oft steht im Mittelpunkt die Spannung zwischen Wunsch und Realität.
Inspiration für meine Bildmotive ist oft nur ein kleiner Moment. Aus der Realität des Augenblicks wird Vision, die ich mit schillernder Farbintensität auf die Leinwand zu bringen versuche. Meine Bilder sind figurativ, erzählerisch, aber niemals realistisch – eher naiv, manchmal abstrakt.
Zitat eines Betrachters:
“……Und doch ziehen die Bildgeschichten in ihrer ästhetischen Komposition den Betrachter in den Bann. Es sind die Momente funkelnder Energien, die Mamus Gemälde ausstrahlen.
Die Lebendigkeit der Künstlerin ist in jedem Ihrer Werke deutlich spürbar.”

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Farbwirkung – Wie wirken die Farben auf Künstler und Betrachter?

FarbwirkungFür Janine Thoms spiegeln Farben und Formen das tiefste Innere wider. Sie ist ambitionierte Künstlerin und beantwortet für uns, den Staffeleien-Shop.de, die Frage, wie Farben wirken können und wie sie mit der Farbwirkung arbeitet.

 

 

Die Farbwirkung im abstrakten Künstlerbereich

Rot ist die Liebe, Grün die Hoffnung und Lila der letzte Versuch. Jeder kennt diese Farbwirkungen. Recherchiert man im Internet danach, findet man schnell wissenschaftliche Abhandlungen. In der Psychologie setzt man schon lange Farben gegen Depressionen, Ängste, Nervosität und innerer Unruhe ein.

FarbwirkungUnd ja, wenn wir vor einem Kunstwerk stehen oder sitzen, beeinflussen nicht nur Aufbau und Technik, sondern vor allem auch die Farbwahl unsere Gedanken und Emotionen. Doch wie steht es eigentlich mit dem Künstler selbst? Erscheint das fertige Bild bereits vor seinem inneren Auge und wird danach auch die Farbe ausgewählt? Im Realismus ist diese Frage natürlich irrelevant, denn der Künstler/die Künstlerin erschafft eine Kopie dessen, was er sieht. Bildaufbau und Farbgebung sind vorgegeben. Aber im abstrakten Bereich, im Impressionismus und vor allem auch im Expressionismus weicht der Künstler/die Künstlerin bewusst von der Realität ab. Wie wählt er oder sie also die Farbe aus? Meine aktuelle abstrakte Bildserie zum Thema „Im Rausch der Gefühle“ beschäftigt sich mit Emotionen, genauer gesagt mit meinen eigenen Gefühlen.

Die Wirkung der Farbe im Rausch der Gefühle

Gefühle spielten in meinem Leben schon immer eine sehr starke Rolle. Ich bin, wenn Ihr so wollt, ein absoluter „Bauch-Mensch“. Treffe ich rein rationale Entscheidungen, sind es die Falschen. Verlasse ich mich hingegen auf mein Gefühl, liege ich genau richtig. Dieses Wissen hat mich beim Anfertigen einiger Kunstwerke irgendwann zu der Frage geführt, ob auch die Wahl der Farbe von meinen Gefühlen beeinflusst wird. Ich habe daher irgendwann angefangen, nicht mehr nach Motiven für mein nächstes Werk Ausschau zu halten. Im Gegenteil: Ich stand vor der weißen Leinwand und griff zu der Grundfarbe, die mich eben in genau diesem Moment ansprach. Die meisten Werke sind mit dem Spachtel entstanden. Interessant ist hier für mich vor allem der Farbverlauf, wenn ich eine zweite und eine dritte Farbe mit dem Spachtel auftrage und sich Mischungen wie zufällig ergeben. Bei meiner eigenen Farbwahl konnte ich etwas Erstaunliches beobachten: Wenn negative Gefühle vorherrschen, wähle ich intuitiv nicht schwarz oder andere trübe Farben, was man vermuten könnte. Nein, ich wähle leuchtendes Rot, feuriges Gelb-Orange oder frühlingsfrisches Grün. Es ist, als würde mein Innerstes mir sagen: „Hallo, Schluss jetzt mit Negativität. Das Leben ist schön!“

Interpretation der Farbwirkung

FarbwirkungInteressant finde ich immer, dass Menschen meine Bilder völlig unterschiedlich interpretieren. Das ist gut so, denn Kunst ist frei. Sie ermuntert den Betrachter, seinen eigenen Gedanken freien Lauf zu lassen. Und der Künstler hat die Freiheit, sie anzuwenden, mit ihnen zu spielen und in ihnen einzutauchen. Er kann sich für einige Stunden verlieren, nur um sich danach vollkommen frisch und erholt wieder zu finden. Wenn Ihr nun meine Werke betrachtet, könntet Ihr vielleicht denken, ich hätte sehr häufig „negative“ Gefühle, denn leuchtende Farben gehören quasi zu meinem Markenzeichen. Meistens zieht es mich tatsächlich nach einem anstrengenden Arbeitstag, nach extremer Lärmbelastung oder auch nach Konflikten in mein Atelier. Also immer dann, wenn nicht unbedingt ich diejenige bin, die negative Gefühle hat, aber immer, wenn negative Einflüsse versuchen, sich meiner inneren Ruhe zu bemächtigen. Die Anwendung leuchtender Farben ist meine Art, mit alltäglichen Belastungen fertig zu werden und zu mir zu finden. Gefühle sind dabei nur kurzlebig und eine Momentaufnahme.

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